Materialien & Quellen
Praxismaterialien, Literatur, Links
Nachstehend sind Instrumente-, Quellen- und Literaturhinweise aufgelistet, die verschiedene Fragen zur Bedeutung von Diagnostik und Abklärung in der Fremdplatzierung aufgreifen und diskutieren. Die Hinweise sind gegliedert in:
- Instrumente, Empfehlungen und Überblicke (Schweiz)
- Bücher und Artikel (Schweiz)
- Auswahl von Literatur aus dem internationalen, primär deutschsprachigen Diskurs
Instrumente, Empfehlungen und Überblicke (Schweiz)
Berner und Luzerner Abklärungsinstrument zum Kindesschutz
Abklärungsinstrument der Fachhochschulen Bern (BFH) und Luzern (HSLU)Prozessmanual für die dialogisch-systemische Kindeswohlabklärung
Wegleitung für einen kompletten Prozess der dialogisch-systemischen Kindeswohlabklärung der Fachhochschule NordwestschweizKompetenzorientierte Methodiken
Theoretisch begründete Handlungsmodelle des Instituts kompetenzhoch3 (KOFA, KOSS, KORJUS)CARE-CH (Child Abuse Risk Evaluation)
CARE ist ein in Kanada entwickeltes, standardisiertes Instrument für das Risikoassessment bei Verdacht auf Kindsmisshandlung oder –vernachlässigung (übersetzt durch das Institut kompetenzhoch3).- Konzept Integration und Lebensführung
Konzept der Fachhochschule Nordwestschweiz für die Modellierung von Lebensführungssystemen zur Entwicklung einer systemischen Diagnostik für komplexe Fälle Birsfelder Kindesschutzkonzept
Modell zur Abklärung und Beratung bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
- Empfehlungen KOKES
- Quality for Children
- Die Rechte des Kindes im Platzierungsprozess (Quality for Children)
- Praxisleitfaden Kindesanhörung (Unicef Schweiz & mmi)
- Leitfaden der Stiftung Kinderschutz Schweiz
- Grundlagendokument zur Zusammenarbeit Mandatszentren AJB und KESB ZH
- Netzwerk Kinderrechte zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention
- Früherkennung von Kindeswohlgefährdung im Frühbereich (0-5 Jahre)
- Handbuch zur Betreuung unbegleiteter Minderjähriger in der Schweiz
- Leitlinien des Europarats für kindgerechte Justiz
- Rahmenbestimmungen der Vereinten Nationen für die Jugendgerichtsbarkeit ("Beijing-Regeln")
- Überblick Kindesschutz Schweiz
- Kinderanwaltschaft Schweiz
- Schweizerische Vereinigung der Berufsbeiständinnen und Berufsbeistände
- Beistandschaft im Kindesschutzrecht; KESCHA
- Dienstleistungsanbieter in Familienplatzierung
- Übersicht Angebote von Casadata
- Karte von Institutionen im zivilrechtlichen Kindesschutz, strafrechtlichen Bereich, Kinderschutzgruppen und Opferhilfestellen
Bücher und Artikel zu Diagnostik und Abklärung aus dem Schweizer Diskurs
Becker-Lenz, Roland/Gautschi, Joel/Rüegger, Cornelia (2015). Nicht-standardisiertes Wissen und nicht-methodisiertes Können in der sozialen Diagnostik. Einblick in eine empirische Analyse im Feld der Kinder- und Jugendhilfe. In: neue praxis, H. 3/2015, S. 270-279.
Blülle, Stefan: Platzierung als Lösung. In: Leitfaden Fremdplatzierung. 2013; Integras Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik.
Eberitzsch, Stefan; Gabriel, Thomas; Keller, Samuel (2017). Fallverstehen in der Fremdplatzierung: Wie kann im Dialog zwischen Praxis und Theorie neues Reflexionswissen entstehen? In H. Messmer (Hrsg.): Fallwissen. Wissensgebrauch in Praxiskontexten der Sozialen Arbeit. (63-92). Opladen/Berlin/Toronto: Verlag Barbara Budrich.
Hüttemann, Matthias/Rüegger, Cornelia (2013). Soziale Netzwerke im Fokus sozialpädagogischer Diagnose. In: Fischer, Jörg/Kosellek, Tobias (Hg.). Netzwerke und Soziale Arbeit. Basel: Beltz Juventa. S. 295-307
Marti Salzmann, G. & Klassen, M. (2016). Case Management in der Kinder- und Jugendhilfe: ein Handlungskonzept zur interdisziplinären Zusammenarbeit. Sozial Aktuell, Jg. 48, Nr. 11, S. 36-38.
Müller, Brigitte/Schnurr, Stefan (2016). Kinder- und Jugendhilfe: Unterstützung für die ganze Familie. In: Kurt Albermann (Hg.). Wenn Kinder aus der Reihe tanzen. Psychische Entwicklungsstörungen von Kindern und Jugendlichen erkennen und behandeln. Zürich: Beobachter-Edition. S. 353-369.
Rüegger, Cornelia (2010). Soziale Diagnostik als Kern des professionellen Handelns - Ein Orientierungsrahmen. In: Schweizerische Zeitschrift für Soziale Arbeit. (8-9). S. 35-52.
Rüegger, Cornelia (2009). Soziale Diagnostik als Teil der professionellen Rationalität Sozialer Arbeit. Skizzierung eines Orientierungsrahmens einer eigenständigen und integrativen sozialen Diagnostik. Bern: Soziothek
- https://www.haupt.ch/out/pictu...Becker-Lenz, Roland/Gautschi, Joel/Rüegger, Cornelia (2017). Die Bedeutung von nicht-standarisiertem Wissen in der Diagnostik Sozialer Arbeit. Erfahrungswissen und Spüren in einer Fallbearbeitung in der Kinder- und Jugendhilfe (Arbeitstitel). In: Heinz Messmer (Hrsg.). Fallwissen. Opladen: Barbara Budrich
- Biesel, Kay/Schnurr, Stefan (2014). Abklärungen im Kindesschutz: Chancen und Risiken in der Anwendung von Verfahren und Instrumenten zur Erfassung von Kindeswohlgefährdung. In: Zeitschrift für Kindes- und Erwachsenenschutz. 1/2014, S. 63–71.
- Bütow, Birgit/Pomey, Marion/Rutschmann, Myriam/Schär, Clarissa/Studer, Tobias (Hg.) (2014). Sozialpädagogik zwischen Staat und Familie. Alte und neue Politiken des Eingreifens. Wiesbaden: Springer VS.
- Dällenbach, Regula/Rüegger, Cornelia/Sommerfeld, Peter (2012). Zur Implementation von Diagnoseinstrumenten: In: Gahleitner, Silke/Hahn, Gernot/Glemser, Rolf (Hg.). Psychosoziale Diagnostik. Köln: Psychiatrie Verlag. S. 214-230.
- Estermann, A., Hauri, A. & Vogel, U. (2016). Mandatsführung. In: D. Rosch, C. Fountoulakis, C. Heck (Hrsg.) (2016). Handbuch Kindes- und Erwachsenenschutz (S. 197-229). Bern: Haupt.
- Friedrich, R. I. & Schmid, M. (2014). Pflegefamilie oder Heim? Wann und für wen ist ein Leben ausserhalb der eigenen Familie sinnvoll?
- Gabriel, Thomas; Keller, Samuel (2015). Von Menschen und Wirkungen: Warum die Frage „was wirkt?“ gefährlich und notwendig zugleich ist. In: Wirkung! Immer schneller, immer besser? Referate der Integras-Fortbildungstagung. Zürich: Integras.
- Hauri, A., Jud, A., Lätsch, D. & Rosch, D. (2016). Das Berner und Luzerner Abklärungsinstrument zum Kindesschutz. In D. Rosch, C. Fountoulakis & C. Heck (Hrsg.), Handbuch Kindes- und Erwachsenenschutz. Recht und Methodik für Fachleute (S. 590–627). Bern: Haupt.
- Integras, Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik (Hrsg.) (2013): Leitfaden Fremdplatzierung. Zürich: Integras.
- Integras (Hrsg.) (2014): Fremdplatzierung… denn wir wissen, was wir tun. Plattform Fremdplatzierung. Tagung 2014.
- Kalter, B. & Haller, D. (2016) Förderliche und hinderliche Faktoren in Kindesschutzfällen. In: Soziale Intervention 2.
- Messmer, Heinz (2017). Fallwissen. Opladen: Barbara Budrich.
- Pomey, M. (2017). Vulnerabilität und Fremdunterbringung. Eine Studie zur Entscheidungspraxis bei Kindeswohlgefährdung. Weinheim/Basel: Beltz Juventa.
- Rieder, S., Bieri, O., Schwenkel, C., Hertig, V., & Amberg, H. (2016). Evaluation Kindes- und Erwachsenenschutzrecht. Luzern: Interface.
- Rüegger, Cornelia (2014). Wie wird der Fall zum Fall? In: Soziale Passagen. 6. Jg. (2). S. 343-349.
- Voll, P. & Jud, A. (2013). Management by diffusion? Zum Umgang mit Risiken im zivilrechtlichen Kindesschutz. In E.M. Piller & S. Schnurr (Hrsg.), Kinder- und Jugendhilfe in der Schweiz. Wiesbaden: Springer.
- Häfeli, C. (2016). Grundriss zum Kindes- und Erwachsenenschutz. 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Bern: Stämfpli Verlag.
Rosch & Hauri (2016): Begriff und Arten des Kindesschutzes. In: D. Rosch, C. Fountoulakis, C. Heck (Hrsg.) (2016). Handbuch Kindes- und Erwachsenenschutz (S. 405-458). Bern: Haupt
Zentrale deutschsprachige Literatur, Materialien und Links zu Diagnostik und Abklärung
- Alle, F. (2017). Kindeswohlgefährdung. Das Praxishandbuch. Lambertus
- Bastian, P. (2014). Der praktische Vollzug professioneller Urteilsbildung im Kinderschutz zwischen Interpretation und Klassifikation. Empirische Einblicke. In D. Bühler-Niederberger, L. Alberth & S. Eisentraut (Hrsg.), Kinderschutz: Wie kindzentriert sind Programme, Praktiken, Perspektiven? (S. 138-154). Weinheim: Beltz.
- Cinkl, S. & Krause, H.-U. (2012). Praxishandbuch Sozialpädagogische Familiendiagnosen. Verfahren – Evaluation – Anwendung im Kinderschutz. Opladen: Barbara Budrich.
- Gahleitner, Wahlen, Bilke-Hentsch & Hillenbrand (Hrsg.). (2013). Biopsychosoziale Diagnostik in der Kinder und Jugendhilfe. Interprofessionelle und interdisziplinäre Perspektiven. Stuttgart: Kohlhammer.
- Heiner, M. (Hg.) (2004): Diagnostik und Diagnosen in der Sozialen Arbeit. Ein Handbuch. Berlin: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge. Rezension (siehe unten)
- Jagusch, B., Sievers, B. & Teupe, U. (Hrsg.) (2012). Migrationssensibler Kinderschutz. Ein Werkbuch. IGFH: Bundesrepublik Deutschland.
- Krause & Rätz-Heinisch (Hrsg.) (2009): Soziale Arbeit im Dialog gestalten.
- Löcherbach, P. (2009). Case Management in der Jugendhilfe. Reinhardt.
- Marthaler, T., Bastian, P., Bode, I. & Schrödter, M. (2012): Rationalitäten des Kinderschutzes - Kindeswohl und soziale Interventionen aus pluraler Perspektive. Springer.
- Müller, Burkhard (2006). Sozialpädagogische Diagnose. In Galuske & Thole: Vom Fall zum Management.
- Müller, Burkhard (2012): Sozialpädagogisches Können. Ein Lehrbuch zur multiperspektivischen Fallarbeit. Lambertus.
- Müller, Burkhard (2012): Vom Fall zum Können. Ein Lehrbuch zur multiperspektivischen Fallarbeit. 7. überarb. und erw. Aufl.. FreIburg i.B.: Lambertus.
- Nauerth, Matthias (2009): Fallverstehen als Grundlage der Vorbereitung und nachträglichen Begründung sozialpädagogischer Hilfe. In: Mührel, Eric/Birgmeier, Bernd (Hrsg): Theorien der Sozialpädagogik – ein Theorie-Dilemma? Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 213-231
- Pantucek, P. (2005): Soziale Diagnostik. Verfahren für die Sozialarbeitspraxis. Wien: Böhlau
- Peters, Friedhelm (Hrsg.) (2002): Diagnosen - Gutachten - hermeneutisches Fallverstehen. Rekonstruktive Verfahren zur Qualifizierung individueller Hilfeplanung. 2. ed. Aufl.. Frankfurt a.M.: IGfH-Eigenverlag.
- Schrapper (Hrsg.) (2004) Sozialpädagogische Diagnostik und Fallverstehen in der Jugendhilfe. Anforderungen, Konzepte, Perspektiven. Juventa.
- Schrapper, Christian (2015): Durchblicken und verstehen, was der Fall ist? Zur „Unendlichen Geschichte“ der Kontroversen um eine sozial(pädagogische) Diagnostik. In: Bolay, Eberhard/Iser, Angelika/Weinhardt, Marc. (Hrsg.): Methodisch Handeln – Beiträge zu Maja Heiners Impulsen zur Professionalisierung der Sozialen Arbeit (Forschung und Entwicklung in der Erziehungswissenschaft). Wiesbaden: Springer, S. 61-75.
- Schrödter, M. (2006): Diagnose und Profession. October 2006, Volume 30, Issue 10, pp. 8-9 Sozial Extra.
- Schrödter, M. (2006): Die Herrschaft machtvoller Diagnostik verhindern! October 2006, Volume 30, Issue 10, pp. 21-24.
- Thieme, Nina (2013): Kategorisierung in der Kinder- und Jugendhilfe. Zur theoretischen und empirischen Erklärung eines Schlüsselbegriffs professionellen Handelns. Weinheim: Beltz Juventa.
- Uhlendorff (2010): Sozialpädagogische Diagnosen III: Ein sozialpädagogisch-hermeneutisches Diagnoseverfahren für die Hilfeplanung. Juventa.
- von Spiegel, Hiltrud (2008). Methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit. Grundlagen und Arbeitshilfen für die Praxis. 3. Auflage. Stuttgart: UTB.
- Wendt, R. W. (2015). Case Management im Sozial- und Gesundheitswesen: eine Einführung (6. überarb. und erweit. Aufl.). Freiburg: Lambertus (es gibt ein Kapitel Case Management in der Kinder- und Jugendhilfe)
- Wernet, A. (2006). Hermeneutik-Kasuistik-Fallverstehen: eine Einführung.